JugendFastenOpfer 2007

Moyo wa huruma (Goldenes Herz)
- Eine Zukunft für Aidswaisen in Geita -

Vor geraumer Zeit wurde die Diözese Geita in Tansania, zu der wir eine jahrelange Partnerschaft pflegen, von der Stadtverwaltung in Geita gebeten, ein Haus für Waisenkinder zu übernehmen, deren Eltern an AIDS gestorben sind. Zum Teil sind auch die Kinder in der Schwangerschaft von diesem Virus angesteckt worden.

Die Stadt war mit diesem Schritt eine finanzielle Sorge los - die kleine Diözese Geita am Viktoriasee, zu der nur 10 weit verstreute Gemeinden gehören, hat ein Projekt mehr zu betreuen. Es ist ihr wichtig, sich für diese Kinder einzusetzen und ihnen ein Zuhause und vor allem eine lebenswerte Perspektive zu geben.

Zurzeit leben im Haus "Moyo wa huruma" ca. 30 Kinder, eigentlich aber ist das Haus für 100 Kinder ausgelegt. Es mangelt - leider - nicht an Waisenkindern, die gerne in diesem Haus leben würden, doch die Ausstattung des Hauses lässt momentan keine größere Belegung zu. Der Diözese Geita fehlt es an Geld für notwendige Anschaffungen wie Möbel und Spielsachen. Auch braucht das Haus pädagogisches Material für die Betreuung von Schul- und Lernaufgaben, die die Kinder von der nahe gelegenen Schule, die sie besuchen, aufgegeben bekommen.

Unsere Partner in Tansania haben uns gebeten, sie bei dem Projekt "Moyo wa huruma" zu unterstützen.Deshalb soll das diesjährige Jugendfastenopfer für wichtige Anschaffungen und die Betreuung der Kinder im Aidswaisenhaus in Geita/Tansania verwendet werden.

Schon im Voraus sagen wir allen herzlichen Dank!

Spendenkonto: 10 828 37 37,
LIGA Bank eG,
BLZ 750 903 00
Kontoinhaber: LAGS,
Kennwort: Tansania

Nähere Informationen bei der Bistumsjugendseelsorge in Dresden,
Tel.: 0351 - 33 64 717
E-Mail: Jugendseelsorge@Ordinariat-Dresden.de


Anbei ein paar Auszüge aus unserer Übersetzung eines Briefes von Francis Killenga, Development Manager der Diözese Geita. Er schrieb:

"Herzliche Grüße aus der Diözese Geita.
Wir möchten die Möglichkeit nutzen, um im Namen von allen Gläubigen in der Diözese und besonders im Namen von benachteiligten Kindern unserer Diözese den Jugendlichen des Bistums Dresden-Meißen für ihre Unterstützung von Kindern und Jugend der Partnerdiözesen zu danken.

Unten wird das Projekt des "Moyo wa Huruma" Waisenhauses in der Diozöse Geita kurz beschrieben.

Wegen der Arbeiten im Goldbergwerk ist Geita einer der Orte im Land mit dem höchsten prozentualen Anteil von HIV/AIDS-Infizierten. Die Zahl der HIV-Infizierten steigt rapide an. Da die Epidemie sich verbreitet, steigt auch die Zahl der Waisen, Witwen und Witwer in den Gemeinden, dadurch verschlechtert sich auch die finanzielle Lage der Familien.

Die Diözese Geita, als eine auf dem Glauben basierte Organisation, fühlt sich verpflichtet, gegen die Verbreitung von HIV/AIDS zu kämpfen und sich um die Waisen zu kümmern. Deswegen hat die Diözese den Ausbau des Waisenhauses angefangen. Wir glauben, dass die Waisenfürsorge und der Kampf gegen die HIV/AIDS-Verbreitung die Zusammenarbeit mehrerer verschiedener Personen und Organisationen braucht.

Die Initiative der Diözese wurde dann vom Goldbergwerk Geita unterstützt. Die Bauarbeiten haben im April 2005 angefangen. Im Juli 2006 war das Gebäude des Waisenhauses fertig. Das Waisenhaus sorgt jetzt für 24 Kinder. Im Jahr 2007 wollen wir noch anderen 24 Kindern Unterkunft geben. Die räumliche Kapazität des Hauses würde erlauben, 100 Kinder unterzubringen. Die Zahl der Waisen, die im Haus Unterkunft bekommen könnten, wird von der finanziellen Lage der Diözese abhängen. Unser Ziel ist, bis 2009 hundert Kinder unterzubringen.

Das Goldbergwerk Geita trägt einen Teil der Kosten, der andere Teil kommt von Menschen guten Willens. Bis zum Ende des Jahres 2007 wird das Goldbergwerk Geita die finanzielle Unterstützung des Hauses komplett unterlassen.

Kilimanjaro-Schwestern (CDNK) haben sich freiwillig gemeldet, für die Waisen zu sorgen. Wegen des Mangels an Räumen, die sie eigentlich für ihren Dienst und geistliches Leben bräuchten, ist es aber sehr schwierig für sie, im Waisenhaus zu wohnen.

Wie oben schon erklärt wurde, sind wir gezwungen, uns an Leute oder Partnergruppen wie Sie zu wenden, um um Unterstützung und Übernahme zu bitten. Das könnte je nach den Möglichkeiten der Person, Gruppe oder Organisation eine Form der Teil- oder Komplettfinanzierung sein. Der Bischof wirkt bei der Nahrungsversorgung der Kinder mit, während die Diözese sich um die Schulkosten und alle anderen steigenden Kosten kümmert.

Somit könnte Ihre Beihilfe von großer Bedeutung sein.
Wir hoffen, dass unsere Bitte zum Objekt Ihrer vordringlichen Erwägung wird. Vielen Dank im Voraus für Ihre Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen und allen Jugendlichen Ihres Bistums ein gedeihliches und erfolgreiches Jahr 2007.

Mit Gebeten und besten Wünschen, Francis Killenga, Development Manager Im Auftrag vom Bischof Damian D. Dallu, der zur Zeit dienstlich verreist ist."

Infos als *.pdf-Datei zum Ausdrucken und Weiterreichen

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